Lang lebe die Kreditkarte

Danach folgt jedoch die Kreditkarte, die die Vorkasse bald überholen könnte. Während die EC-Karte für viele Jahre die günstigste Bezahlmethode nicht vernünftig schien – schließlich kosten die meisten Girokonten keine Kontoführungsgebühr und die Karten selten eine monatliche oder jährliche Grundgebühr – holt die Kreditkarte auf dem gebiet Gebühren ordentlich auf. Angebote, bei denen die Kreditkarte keine Jahresgebühr mehr kostet, sind zum täglichen Brot gehören. Ich habe eine Barclaycard und zahle weder eine Jahresgebühr noch eine Barabhebegebühr. Das bedeutet, ich kann an jedem Geldautomaten auf der Welt umsonst Bargeld abheben. Im ausland fällt zwar ein Beitrag für den Auslandseinsatz an. In Deutschland kann ich dagegen einfach an jedem Automaten kostenfrei Bargeld abheben. Für mich echter Luxus, den ich mit einer EC-Karte nicht habe. Angebote, wie der Wegfall von Abhebegebühr und jährlicher Grundgebühr, machen die Kreditkarte unheimlich attraktiv. In der hauptsache, seitdem immer mehr Banken dazu übergehen, ein monatliches Entgelt für die Kontoführung eines Girokontos zu verlangen. Und auch die Zinsen, die manch eine Bank noch für Guthaben auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto zahlte, sind seit dem Zinstief am Boden. Ein Zinssatz von 0,01 Prozent p.a. ist mittlerweile normal.

Widerstandsfähigen Touchscreen-Display

Auf dem großen und widerstandsfähigen Touchscreen-Display des MX 925 können Handelsunternehmen in Kombination dabei Media Management System von Verifone Werbeinhalte oder Kundeninformationen terminal- und filialspezifisch sowie nach individueller zeitlicher Steuerung abspielen. Hierbei MX 925 wird das Kartenzahlungsterminal am Check Out zum Werbeträger und trägt unmittelbar zur Umsatzsteigerung und Kundenkommunikation bei. Nicht nur Bargeld-Handling kommt nicht mehr up to date – auch Belegausdrucke von Terminals, die händisch archiviert werden müssen, sind bald überholt. Sie kosten Händler Zeit, Geld und oft auch Nerven. Dank des großen Farb-Touchscreens bietet das MX 925 die ideale Basis für die elektronische Archivierung und Verwaltung von Händlerbelegen. Natürlich verfügt das MX 925 über alle üblichen Features moderner Bezahlterminals und ist zu allem Überfluss das Möglichkeit der elektronischen Unterschriftenerfassung und -verarbeitung ausgestattet. Damit abgesetzten, deutlich sichtbaren NFC-Leser werden Transaktionen kontaktloser Bezahlmedien wie Smartphones, NFC-Karten oder -Stickern ermöglicht. Durch diese vorteilhafte Anordnung des Kontaktlos-Lesers ist der Bildschirm auch beim Vorhalten des Bezahlmediums sichtbar. Kontaktbehaftete Kartentransaktionen sind u.a. durch die beleuchteten Kartenleser sehr einfach für den Karteninhaber durchzuführen. Das MX 925 erfüllt am Point-of-Sale für viele Bedürfnisse der Händler. Gern beraten wir Sie!

ApplePay jetzt also auch in Deutschland

Die Einkäufe vom Band nehmen, das iPhone zücken und es an das Kassenterminal halten, schon ist alles bezahlt. Seit diesem Dienstagmorgen können Kunden in Deutschland mit iPhone und Apple Watch in Supermärkten und Kleidungsgeschäften bezahlen (Lesen Sie hier, wie Sie den Dienst einrichten). Auf Twitter war unter Apple-Fans die Freude groß. Denn hierzulande musste man Jahre bis zur Einführung dieses Bezahlsystems warten. In den USA hatte Apple den Service bereits vor bis zum Gehtnichtmehr vier Jahren eingerichtet. Selbst in Belgien und Kasachstan wurde das Bezahlsystem zwei Wochen früher eingeführt als in Deutschland, wie Medienjournalist Richard Gutjahr auf Twitter kommentierte. ApplePay jetzt also auch in Deutschland! ..immerhin 2 Wochen nach Belgien und Kasachstan. Nun hoffen auch Finanzexperten in Deutschland auf den Durchbruch mobiler Bezahlsysteme, weil sie volkswirtschaftliche Vorteile versprechen: Sie machen Transaktionen schneller, effizienter und sicherer. Zwar gibt es das mobile Bezahlsystem GooglePay, das auf Android-Geräten läuft, bereits seit Sommer, aber der Durchbruch blieb aus. Nun liegt die Hoffnung auf den zahlungskräftigen, technikaffinen iPhone-Nutzern.

Die Wächter des Internet

Sie sind die Wächter des Internet, sie scrollen, tippen, klicken, herumbasteln an Schädlingen. Alle fünf Sekunden finden sie eine infizierte Web-Seite, auf der Daten ausgespäht werden: Kreditkartennummer, das passende Verfallsdatum, die Prüfziffer. Vanja Svajcer, Virusexperte von Sophos. Besonders private Nutzer seien so einfach wie eins und eins ist zwei Ziel, das Geschäft mit dem Ausspähen von Daten wachse exponentiell. Kürzlich verurteilten US-Gerichte 38 Personen mit Verbindungen zu einer global operierenden Bande. Sie agierten über Kontinente und Nationalitäten hinweg. Bandenmitglieder organisierten und sammelten die Datensätze der Kreditkarten, oftmals auch mit passender PIN, von Rumänien aus. Via Chat-Nachricht wurden sie anschließend in die USA an sogenannte Kassierer versandt. Neben anderen der passenden Hardware war es dann jeder Idiot kann das, die übermittelten Informationen auf Magnetstreifendubletten zu ziehen. Kreditkarten. Taugten sie, wurde an ausgewählten Automaten mit den höchsten Limits Geld gezogen. Und dieses Geschäft im Eimer nur mit Kreditkarten. Europäisch sind erst recht EC-Karten eine äußerst lukrative Beute. Die Polizei in Deutschland beschäftigt vor allem Datenabgriffe an Geldautomaten und Terminals von Supermärkten und Tankstellen.

Man kann sich die Bank aussuchen

Bei vielen Händlern kann sich der Kunde auch noch die Bank aussuchen, deren die Kreditkarte stammen soll. Je größer das Angebot, je detailreicher die Preislisten, desto teurer, aber auch qualitativ hochwertiger sind die Daten. Gleichzeitig werden oft auch die Zugangscodes von Online-Bankzugängen verkauft. Zufolge Bank und Kontostand variieren die Preise. So geht beispielsweise der Zugang zu dem Citibank-Konto mit einem Guthaben von rund 12 000 Euro für 850 Euro weg. Die passende PIN und TAN werden mitgeliefert. Besonders professionelle Händler bieten eine 24-Stunden-Garantie. Funktioniert der Account nicht, wird er ausgetauscht. Auch Komplettsätze, gefälschte Dubletten mit den geklauten Informationen auf dem Magnetstreifen, kommen per Post zum Käufer. Besonders beliebt sind dafür laut BKA die Packstationen der Deutschen Post. Hier werden Fächer inkognito eingerichtet, die Hehlerware kann zu jeder Uhrzeit anonym abgeholt werden. Das volle Ausmaß des globalen Betrugs wird bei den Datenmassen deutlich, die den Tätern in den Startlöchern stehen.

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